Kelsterbach einst und Heute (Nachlese)

Wieder ein sehr großer Besucher Zuspruch zu der Veranstaltung „ einst und heute „ der SPD AG 60plus Kelsterbach. Getreu einer ihrer selbstgestellten Aufgabe in ihrem Programm der Arbeitsgemeinschaft für Seniorenarbeit, eine Veranstaltung für Kelsterbacher Bürgerinnen und Bürger, in Form eines bunten, nostalgischen Nachmittags zu machen, in der sowohl an die historische als auch die neuzeitlichen Stadtgeschichte erinnert und aufgezeigt wird, ist wieder sehr gelungen!

Dass diese Idee so guten Zuspruch seit Jahren erfährt, hätten die Initiatoren M. Sandner und G. Schneider niemals für möglich gehalten! Dank auch an die mitgestalteten Vereinen und Institutionen!

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte die Vorsitzende der AG 60plus Kelsterbach Magarete Sandner die Gäste.

Für die Ehrengäste konnte sie begrüßen die Stadtverordneten Vorsteherin Frau Helga Oehne. Für die Stadt und den SPD Vorstand den Ersten Stadtrat Herrn Kurt Linnert. Aus dem Kreistag den SPD Fraktionsvorsitzenden und neuen Bundestags Kandidaten für die anstehende Bundestagswahl 2017 aus dem Kreis, den Genossen Jan Deboy. Gerold Reichenbach wird nicht mehr kandidieren!

Aus dem hess. Landtag die Abgeordnete Kerstin Geis, sowie die Herren Pfarrer aus den Pfarrgemeinden. Nach den Grußworten des Ersten Stadtrates K. Linnert, der u.a. die Arbeit der AG 60plus vorstellte und die Veranstaltung besonders hervorhob, begann mit dem Gesangsbeitrag des Volkschor Kelsterbach das Programm.

Für ihre Darbietung der Lieder“ wir feiern ein Fest der Freude, so schön wie heut und My Way“ bekam der Chor großen Beifall. Danach kam der schöne Vortrag in Mundart von Heinrich Hoffmann „alte Straßen, alte Häuser, doch die alten Freunde sind nicht mehr!“ Für seinen Vortrag bekam er sehr viel Applaus.

Als nächsten Programmpunkt wurde ein Film von Roland Schmidt über das ländliche Leben aus den Jahren 1920-1930 in Kelsterbach gezeigt. Angereichert wurde das ganze mit Bildern aus der Ausstellung des Volksbildungwerks im Stadtmuseum konnte man sich in die damalige Zeit zurück versetzen.

Danach traten in einem Sketch Zeitzeugen wie man meinen konnte aus der damaligen Zeit auf und übermittelten den Gästen Eindrücke aus dem bäuerlichen Leben. In ihrer unnachahmlichen Art, Worten und Gesten, beschrieben sie die tristen Bedingungen ihres ärmlichen Lebens auf dem Bauernhof und berichteten von Fahrten nach Frankfurt um Materialien zu kaufen die man vor Ort nicht bekam.

Werner Georg, als Bauer Jakob und Margarete Sandner als sei Fraa Anna begeisterten die Gäste und hatten alle Lacher auf ihrer Seite. Dies war ein Highlight unserer Veranstaltung.

Den beiden Akteuren gilt unser besonderer Dank!

Der zweite Teil begann mit einer Vorstellung in Wort und Bild über die Kolping Familie Kelsterbach. Der Vorsitzende, Erhard Stenzinger, zeigte die Zeit der Gründungsjahre und das Leben und Wirken der Familie auf. Zusätzlich gab es ein Interview mit dem geistlichen Rat, Pfarrer i.R. Herbert Köhl.

Danach trug Werner Georg ein von ihm verfasstes Gedicht über seine geliebte Heimatstadt Kelsterbach vor, sehr beeindruckend und mit viel Herzblut.

Ein weiteres Highlight war Roland Schmidt mit seinem Film über Kelsterbacher Stadtmotiven , der Mainauen und über das Lied von Jochen Kuhn gesungen von dem unvergesslichen Alfred Kunst „wie liegst du schön mein Kelsterbach“ das die Besucher mit viel Beifall beklatschten.

Fazit“ einst und heute“: Eine sehr harmonische und beeindruckende Veranstaltung.  Natürlich gelingt so eine seit Jahren gut besuchte Veranstaltung nur mit Hilfe und Unterstützung vieler Helfer!

Wir bedanken uns sehr bei Allen die mit dazu beigetragen haben, dass diese wieder ein voller Erfolg war!

Bei den Freunden des Filmclubs, dem Volkschor, bei der Kolpingfamilie ,bei Heinrich Hoffmann, bei Werner Georg, Roland Schmidt, Adi Fritz, Erhard Stenzinger, Wolfgang Weinberg, Peter Ravnikar, Walter Gyr, Rudolf Schmiedel und bei Klaus Börner für die Zubereitung ofenfrischer Bretzeln, besonderen Dank an die Kollegen des F-T- Haus für ihre Hilfe, den Genossinnen der Sozialen Power Damen für ihren großen Einsatz und dem SPD Ortsverein für die finanzielle Unterstützung.

Für die AG 60plus im SPD OV
Margarete Sandner und Günter Schneider

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