Charlie Hebdo

Seit einem dreiviertel Jahr gibt es eine Partnerschaft zwischen dem DGB Südhessen und dem französischen Gewerkschaftsbund CGT in Strasbourg und der Region Elsass. In einem Schreiben an die CGT hat der DGB Südhessen nach den Terroranschlägen in Frankreich seine Anteilnahme bekundet: „Wir sind tief betroffen und erschüttert. Der terroristische Überfall auf die Redaktion des Satiremagazins „Charlie Hebdo“, die feigen Morde an jüdischen Bürgerinnen und Bürger und die kaltblütige Ermordung einer Polizistin und eines Polizisten richten sich gegen alle Werte der Zivilisation, der Aufklärung und der Humanität“, so DGB-Regionssekretär Horst Raupp. „Es ist notwendig, dass die Zivilgesellschaft aktiv und sichtbar für demokratische Grundwerte wie Meinungs- und Pressefreiheit, Toleranz, Weltoffenheit und für ein friedliches Miteinander eintritt, unabhängig von Weltanschauung, Religion und Herkunft. Menschenrechte sind unteilbar. Die entsetzlichen Morde in Frankreich dürfen nicht von Rassisten, Rechtsextremisten und Fremdenfeinden missbraucht werden, um gegen Migrantinnen und Migranten Stimmung zu machen“. Der DGB bekundet seine Solidarität mit der Gewerkschaft CGT und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der zahlreichen Kundgebungen und Demonstrationen, die für Meinungsfreiheit und gegen Gewalt auf die Straße gehen. Bei der Kundgebung, zu der die Wissenschaftsstadt Darmstadt auf dem Friedensplatz aufgerufen hatte, haben sich zahlreiche Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter beteiligt, um ihre Solidarität zu zeigen.

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