Neujahrsempfang mit politischen Schwerpunkten

Sehr gut besucht war der Neujahrsempfang im Fritz- Treutel- Haus, zu dem die SPD nicht nur ihre Mitglieder, sondern auch Vereine, Gewerbe, Freunde und alle Interessenten eingeladen hatte. Viel Beachtung und kräftigen Applaus erhielt Bürgermeister und SPD-Vorsitzender Manfred Ockel, der in seiner Ansprache angesichts schrecklicher aktueller Ereignisse in Paris, aber auch in anderen Teilen der Welt für Freiheit und Toleranz warb, aber auch Schwerpunkte und Aufgaben für die nächsten Jahre umriss.

Schule und Betreuung sollen auch weiterhin hohe Priorität genießen, der Aus- oder Neubau der Karl- Treutel-Schule zur Ganztagsschule ist für Kelsterbach eine Herausforderung. Die Aufmerksamkeit des Bürgermeisters und der SPD liegt auf der weiteren Stadtentwicklung, nach erfolgter Weichenstellung und vor unmittelbarer Umsetzung am Sandhügelplatz gilt schon jetzt das Augenmerk dem künftigen Schicksal des Platzes an der Friedrichshöhe. Die Ansiedlung
weiteren Gewerbes soll neben der Schaffung von Arbeitsplätzen auch der Verbreiterung der Basis für Gewerbesteuereinnahmen dienen. Die dauerhafte Sicherung der städtischen Finanzkraft ist seit jeher Schwerpunkt der SPD-Politik, Ziel ist deshalb, bis zum Jahr 2017 einen ausgeglichenen Haushalt zu haben, ohne dafür in die Rücklagen greifen zu müssen. Manfred Ockel verschwieg nicht, dass für diesen Haushaltsausgleich auch da und dort Einschränkungen im bisherigen Leistungsangebot zu erwarten seien.

Friedliches und tolerantes Zusammenleben

Freiheit und Toleranz sind die Grundpfeiler eines guten, friedlichen Zusammenlebens im Staat, aber auch in unserer Stadt. Diesem Aspekt galt ein wesentlicher Teil der Ausführungen von Bürgermeister Manfred Ockel. Er befand sich da in völliger Übereinstimmung mit Landrat Thomas Will, der die Notwendigkeit der Unterbringung von Asylbewerbern auch im gesamten Kreisgebiet in den Mittelpunkt seiner Neujahrsansprache stellte. Der Landrat ließ Zahlen und Fakten sprechen, die zeigten, dass es gelingen kann, die Menschen, die in ihren Heimatländern von Krieg, Gewalt, Terror und Hunger so gepeinigt sind, dass sie deshalb fliehen, bei uns unterzubringen. Thomas Will legte dar, dass diese Menschen viel mehr eine Chance für die Sicherung einer guten Zukunft in unserem Land
sind bis hin zur Rentensicherung als eine nicht tragbare Belastung für unsere Gesellschaft darstellten. Dies gelte gerade für unseren Raum als eine der reichsten Regionen unseres Landes.

Gute Politik braucht ehrenamtliche Hilfe

Bürgermeister Manfred Ockel wies klar und deutlich darauf hin, dass er zur Bewältigung der geschilderten Aufgaben und zum Erreichen der dargestellten Ziele eine stabile Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung braucht und die SPD der Eckpfeiler dieser Politik sein muss. Deshalb warb er schon jetzt für Stimmen bei der Kommunalwahl im Frühjahr
nächsten Jahres. Viel Lob des Bürgermeisters galt den Menschen in unserer Stadt, die sich ehrenamtlich engagieren und damit wesentlich zu einem guten Zusammenleben beitragen. Dieses Lob zollte auch Landrat Thomas Will allen ehrenamtlich Tätigen, speziell auch aus aktuellem Anlass denen, die Asylbewerbern hilfreich sind, hier eine gute Aufnahme für ihren schweren Start in ein neues Leben zu finden. Um Stimmen warb auch der Landrat, auch für seine Direktwahl, die gegen Ende dieses Jahres ansteht.

Mit guter Stimmung ins Neue Jahr

Wie schon seit Jahren üblich, sorgten auch diesmal wieder beim Neujahrsempfang der Sozialdemokraten die „hot four- die heißen Vier“ für einen fantastischen musikalischen Rahmen zur Begrüßung des Neuen Jahres. Der Saal swingte schnell zu ihren Klängen und die gute Laune und die tolle Stimmung hielten sich auch über den gesamten anschließenden gemütlichen Teil bei Imbiss, Getränken und vielen Gesprächen in kleinen Runden.

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